MIKRONÄHRSTOFFE

 

Eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen stellt oft eine gewisse Herausforderung dar. Wird der Körper unzureichend mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen versorgt, greift er zuerst auf seine eigenen Reserven zurück. Sind diese aber aufgebraucht, kann es zu komplexen Störungen des Stoffwechsels kommen.

 

 

 

 

 

Wann kann ein Mikronährstoffcheck sinnvoll sein?

 

Körperliche Symptome

Zu den häufigen Symptomen gehören zum Beispiel Müdigkeit, Kopfschmerzen, Libidoverlust, Haut-, Nägel- und Haarprobleme, Ausschlag und vieles mehr.

 

Chronische Krankheiten und Beschwerden

Chronische Müdigkeit, Gelenkprobleme, Arthritis, Rheuma, Schilddrüsenunterfunktion und vieles mehr.

 

Psychische Symptome

Depression, Stimmungsschwankungen, Aggressionen, Ängste, Stressanfälligkeit, Unsicherheit und vieles mehr.


 

URSACHEN FÜR STÖRUNGEN

 

Was beeinflusst unseren Mikronährstoff-Haushalt?

 

Stress

Wenn wir gestresst sind, braucht unser Körper noch mehr Nährstoffe, um den Motor am Laufen zu halten. Und genau dann, wenn wir wirklich eine ausgewogene Ernährung für ein gesundes Mikronährstoffgleichgewicht benötigen, tendieren wir dazu, ein kontraproduktives Verhalten anzunehmen - schließlich müssen Kochen und Essen auch schnell erledigt werden. Bestimmte Mikronährstoffe könnten uns jedoch in stressigen Zeiten wertvolle Unterstützung bieten.

 

Medikamente

Viele Medikamente stören den Mikronährstoff-Haushalt, weil Arzneimittel und Mikronährstoffe im Körper hinsichtlich Aufnahme‚ Verarbeitung und Ausscheidung die gleichen Transport- und Stoffwechselwege benutzen. Dadurch kann sich z.B. die Aufnahme von Mikronährstoffen aus Lebensmitteln verschlechtern und ihre Ausscheidung über die Nieren erhöhen, was insgesamt zu einem erhöhten Bedarf führt. Chronisch Kranke und Senioren sind besonders betroffen, weil die Stoffwechselleistung von Leber und Nieren meist eingeschränkt ist und oft mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen werden müssen.

 

Sport

Wer Leistung und Ausdauer steigern will, trainiert immer wieder an der Belastungsgrenze. Eine optimale sportliche Leistungsfähigkeit braucht neben regelmäßigem Training auch eine gezielte Versorgung mit Mikronährstoffen. Wichtig dabei ist, zunächst seinen Mikronährstoff-Haushalt durch eine Analyse  bestimmen zu lassen. Anschließend kann eine exakte Zufuhr von Mikronährstoffen erfolgen. 

 

Ernährung

Die Bedarfsdeckung mit Mikronährstoffen gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn nur wer ausreichend versorgt ist, geht fit durch den Tag. Unsere aktuellen Ernährungsgewohnheiten zeigen neben einem erhöhten Konsum ungesättigter Fettsäuren und einer zu hohen Aufnahme von Kochsalz und Makronährstoffen, eine zu niedrige Zufuhr an Ballaststoffen und bestimmten Mikronährstoffen. Als Ursache ist die zunehmende Bedeutung von Fast-Food und Fertiggerichten zu nennen.

 

Umwelt

Viele Menschen sind den Belastungen durch Umweltgifte ausgesetzt und verlieren dadurch nicht nur ein Stück Lebensqualität, sondern auch wertvolle Lebensjahre. Der Organismus versucht, die ungünstigen Inhaltsstoffe der Zigaretten-Verbrennungsgase sowie andere Umweltgifte und Schadstoffe mit Vitaminen und Mineralstoffen zu neutralisieren. Deshalb haben Raucher und andere belastete Menschen einen erhöhten Nährstoff- bzw. Vitalstoffbedarf. Dass Raucher mehr antioxidative Vitamine benötigen, ist inzwischen allgemein bekannt, weshalb auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine erhöhte Zufuhr an Vitamin C empfohlen wird.

 

 

 

Mit unserer Mikronährstoffanalyse können wir bis zu 71 Mikronährstoffe testen.

 

 

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine (Eiweiße), werden durch unsere DNA codiert und sind somit die Bausteine allen Lebens. Es gibt 20 Aminosäuren, die am Aufbau der Proteine beteiligt sind. Davon sind viele sogenannte essentielle Aminosäuren, d.h. unser Körper kann sie nicht selbst herstellen und ist auf die Zufuhr dieser wichtigen Aminosäuren angewiesen.

Alanin, Arginin, Asparagin, Citrullin, Cystein, Glutamin, Glycin, Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Ornithin, Phenylalanin, Prolin, Serin, Threonin, Tryptophan, Tyrosin, Valin

 

Vitamine

Vitamine gehören zu keiner einheitlichen Stoffklasse. Vitamine sind verschiedene fett- oder wasserlösliche chemische Verbindungen, die durch den Ab- und Umbau von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten die Energiegewinnung regulieren. Außerdem stärken sie das Immunsystem und sind unverzichtbar für den Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Zähnen und Knochen. Unser Körper ist nicht in der Lage, Vitamine selbst zu synthetisieren, weshalb eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung wichtig ist.

Vitamin A, B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9, B10, B12, C, D, E, K2, β-Carotin

 

ENZYME

Enzyme treiben im Körper viele wichtige biochemische Reaktionen an. So setzen sie Stoffe zu anderen Stoffen um und spalten große Moleküle auf. Daher werden Enzyme auch als Biokatalysatoren bezeichnet. Sie erschließen Grundbausteine, die für unseren Körper nötig sind, aus der Nahrung und sind am Stoffwechsel beteiligt. Neben Verdauung, Wachstum und Atmung, werden sie für die Weiterleitung von Reizen und vielen weiteren Abläufen in unserem Körper benötigt. Enzyme ermöglichen als Regulatoren und Kontrollpunkte den reibungslosen Ablauf chemischer Reaktionen im Körper

Bromelain, Papain, Pepsin, Tyrosinase

 

SPURENELEMENTE

Spurenelemente sind Mineralstoffe wie z. B. Chrom, Eisen oder Zink. Der Körper benötigt sie nur in sehr geringen Mengen (einige tausendstel Gramm täglich) zur Herstellung von Proteinen, Enzymen und Hormonen. Wir müssen sie durch die Nahrung zu uns nehmen, denn sie sind essentiell, werden also nicht vom Körper selbst synthetisiert.

Chrom, Kupfer, Mangan, Selen, Zink, Eisen

 

Elektrolyte

Elektrolyte sind Salze, Säuren oder Basen, u.a. aus Natrium, Kalium, Magnesium, Eisen. Sie zerfallen in dem wässrigen Milieu unseres Körpers in positiv oder negativ geladene Teilchen. Dadurch entsteht ein elektrischer Strom, der die Zu- und Abfuhr von Stoffen aus Darm, Blut und Lymphe in die Zielzellen regelt. Ein ausgeglichener Elektrolythaushalt sorgt also für eine optimale Verteilung der Nährstoffe.

Calcium, Magnesium, Kalium

 

SONSTIGES

Darunter versteht man festgelegte Kennzahlen von Analyseergebnissen im Labor. Ärzten und Therapeuten ermöglichen sie es, ein Messergebnis in Normalwerte und auffällige Werte einzuteilen. Die Laborparameter sind die Basislinie in der Diagnostik.

Coenzym Q10, Kreatin, α-Liponsäure, Lutein, Taurin, Carnitin